Filmkritik: "The King´s Speech" (2010) mit Colin Firth, Geoffrey Rush und Helena Bonham Carter; Regie: Tom Hopper

Ka-ka-kann er Kö-kö-könig sein?

Zum Filminhalt und Hintergrund:

Der zweite Sohn vom britischen König Georg V., Albert (Colin Firth), leidet unter seinem Stottern.

Seine Frau, Elisabeth (Helena Bonham Carter), kommt nach mehreren erfolglosen Therapien zum Sprachtherapeuten Lionel Logue (Geoffrey Rush). Dieser eckt mit seinen gewöhnungsbedürftigen Methoden an, behandelt in der Folgezeit aber Albert. So sucht er die Ursache für Alberts Stottern auch in dessen Lebenserfahrungen.

Als Alberts älterer Bruder Eduard VIII. (Guy Pearce) wegen seiner Beziehung zu der bürgerlichen und mehrfach geschiedenen Wallis Simpson (Eve Best) abdankt, muss Albert als Georg VI. 1937 den Thron besteigen. Doch sein Stottern steht dem passenden Auftreten eines Königs entgegen – und dies verschärft in einer Zeit, wo Radioansprachen nötig sind.

 

Fazit:

Da ich meiner Professorin zugesagt habe, mich mit Nebensächlichkeiten nicht zu sehr zu beschäftigen, fasse ich mich kurz:

Im Vorfeld hatte ich Gutes über den Film gehört. Und als ich den Synchronsprecher von Geoffrey Rush, Wolfgang Condrus, zufällig traf und er mir erzählte, dass der Film wirklich gut sei, habe ich ihn mir angesehen.

Und der Film ist wirklich ruhig, unterhaltsam, nachdenklich und belustigend – gut halt. :)

Randnotiz: Timothy Spall als Churchill ist wohl die unterhaltsamste (Neben-)Figur. Da vergisst man auch schnell, das Churchill durchaus kritikwürdige Entscheidungen fällte.

 

(von Thorsten Schröder, März 2011)