Filmkritik: "Pandorum" (2009) mit Dennis Quaid, Ben Foster und Antje Traue; Regie: Christian Alvart
Rubrik: KritikenEin Raumschiff-Gruselfilm.
Zum Filminhalt und Hintergrund:
Der Astronaut Bower erwacht allein in einer Tiefschlafkammer. Zwar gelingt ihm das Aufwecken eines weiteren Astronauten namens Payton, aber beide finden sich mit starken Gedächtnislücken in einem Raum eingeschlossen wieder. Kontakt nach außen gelingt nicht. Bower bricht durch einen Lüftungsschacht auf, um einen Ausweg zu finden und sich der Energieprobleme des Schiffs anzunehmen, während Payton ihn dirigiert. Bald findet er die erste Leiche...
Fazit:
Endlich, endlich mal ein Film, dessen Trailer mir im Vorhinein nicht zu viel verraten hat. Ausgegangen bin ich von einem Psychospiel zwischen zwei Kerlen allein im Dunkeln – und irgendwann kommt die Frau dazu … oder erst die Frau, dann das Psychoduell (wäre auch nicht ungewohnt). Jedenfalls hat mich der Film positiv überrascht – kein Meilenstein der Filmgeschichte, aber ein solides und unterhaltsames Ergebnis, welches stellenweise gut durchdacht wirkt (mehr, als so mancher Mega-Super-Film). Nebenbei: Der Film ist eine deutsch-amerikanische Produktion.
Noch eine kleine Warnung: Der Film ist stellenweise ziemlich brutal und eklig.
(von Thorsten Schröder, Oktober 2009)