Filmkritik: "Inglourious Basterds" (2009) mit Brad Pit, Christoph Waltz, Diane Kruger, Daniel Brühl und Til Schwieger; Regie: Quentin Tarentino
Rubrik: KritikenTarentinos neuer Film. Und Nazis sind auch dabei - das verspricht Unterhaltung.
Zum Filminhalt und Hintergrund:
Der Film ist in fünf chronologische Kapitel unterteilt und spielt hautpsächlich im besetzten Frankreich der Jahre 1941 bis 1944.
Grob eingeteilt gibt es drei Protagonistengruppen: "Judenjäger" Landa (Christoph Waltz) arbeitet für die SS in Frankreich äußerst erfolgreich. Lt. Aldo Rain (Brad Pit) organisiert mit seinen grötenteils jüdischen Kommandosoldaten Anschläge auf die Nazis und sammelt dabei Skalps. die französische Jüdind Shosanna Dreyfuß (Mélanie Laurent) entkam einst und führt nun ein Kino in Paris, als sich ihr eine ungeahnte Gelegenheit eröffnet.
Selbstredend dürfen Hitler und Goebbels nicht fehlen.
Fazit:
Nicht ganz das, was ich erwartet hatte, aber im positivem Sinne. Der Film hat lange und gute Dialoge, angespannte Situationen und einen steten Wechsel zwischen gutem Benehmen, Brutalität und Humor.
Waltz spielt den Charme, die Bildung und die eiskalter Effizenz von SS-Mann Landa einfach grandios. Mal ist die Figur sympathisch, dann einfach nur erschreckend.
Der Film ist sehenswert. Außerdem zeigt er historisch absolut plausibel das Ende des Dritten Reichs in Frankreich ... ähem.
(von Thorsten Schröder, September 2009)