Filmkritik: "Illuminati" (2009) mit Tom Hanks, Ewan McGregor, Ayelet Zurer und Armin Müller-Stahl; Regie: Ron Howard
Rubrik: Kritiken Der Film erfordert keine Vorkenntnisse, also muss man Sakrileg (ebenfalls von Ron Howard und mit Tom Hanks) nicht gesehen haben. Da schrammt sich die Amelie-Darstellerin ohnehin ziemlich eklig das dünne Bein auf, sodass man den halben Film weg gucken muss, um dem jämmerlichen Anblick zu entgehen.
Illuminati bietet stimmungsvolle Musik (Hans Zimmer) und viele bunte Bilder aus Rom. Ich konnte die ganze Zeit über "Guck mal, da war ich schon!" sagen und hatte somit viel Text im Film.
Die Handlung ist überraschungslos und auch das retardierende Moment hat in "geht so" - Qualität gebadet.
Der Synchronsprecher von Tom Hanks hat besonders schlecht gesprochen. Ich weiß nicht, ob er sich an dem Originalton orientiert hat, aber es klang so, als hätte er entweder noch einen Bonbon am Gaumen zu kleben oder noch die Wattedinger im Mund, die der Zahnarzt einem zwischen Wange und Zahnreihe drückt, wenn gleich richtig schlimm rumgemacht wird.
Zum Glück hatte Robert Langdon aber nicht so viel Text wie ich, der alte Symbologe, ich bin also nicht ausgeflippt aufgesprungen und habe im morgendlichen Schwachsinn: "Mach die Gusche auf, man versteht dich kaum!" gerufen.
Zuletzt lohnt sich der Film aber doch für die, die auf konspirative, apokalyptische Geschichten und alte Männer in Gardinen und Glitzerfaschingshüten stehen.
(Den ganzen Film habe ich nicht gesehen, denn ich bin für eine viertel Stunde bewusstlos gewesen, weil es so warm im Kino war, dass ich meine Körperfunktionen runterfahren musste, um nicht an Sauerstoffmangel zu vergehen.)
(von Henrike Kricke, Mai 2009 - Ergänzungen: Thorsten Schröder)