Filmkritik: "Krabat" (2008) mit David Kross, Daniel Brühl und Christian Redl
Rubrik: KritikenZum Filminhalt und Hintergrund: Hierbei handlet es sich um die Verfilmung des gleichnamigen Buchs von Otfried Preußler aus dem Jahre 1971.
Während des 30jährigen Krieges wird der Waisenjunge Krabat (David Kross) von einer mysteriösen Macht von seinen Freunden fort gelockt und zu einer Mühle geführt. Dort wird er vom Meister (Christian Redl) in Empfang genommen. Dieser bietet Krabat ein Heim und die Stellung eines Lehrlings. Krabat nimmt neben elf anderen jungen Männern die Lehre auf. Der Altgeselle Tonda (Daniel Brühl) nimmt ihn dabei unter seine Fittiche. Und schon bald bekommt Krabat die ersten Einblicke in die Schwarze Magie.
Doch natürlich gibt es ein Geheimnis: Der Meister ist einen Bund mit einer dunklen Macht eingegangen. Einmal im Jahr mahlt die Mühle Knochen. Und auch die Lehrlingsposten müssen regelmäßig neu besetzt werden, da der Meister seine Lehrlinge opfert, um seine Macht zu erhalten.
Einen Lichtblick bietet da die Liebe. Sie verspricht Erlösung und Gefahr gleichermaßen. Wie im wahren Leben, möchte ich meinen.
Fazit:
Das Buch hatte ich als Kind mal gelesen und konnte mich sogar noch daran erinnern, was für das Buch spricht. Der Film hat eine angenehm düstere Stimmung. Die verwackelte Actionsequenz war irgendwie merkwürdig - verwackelt, könnte man sagen. :)
Die Liebesgeschichte kommt mir ein wenig plump daher, aber was soll´s.
Ein stimmungsvoller Film. Nicht perfekt, aber auch keine vergeudete Zeit.