Filmkritik: "Hellboy - Die Goldene Armee" (2008) mit Ron Perlman; Regie: Guillermo del Toro

Rubrik: Kritiken

Zum Filminhalt und Hintergrund: Die Fortsetzung des Films "Hellboy" aus dem Jahre 2004. Der Regisseur und die Hauptdarsteller aus Teil 1 sind wieder dabei (bis auf dem männlichen Neuzugang von damals).

Vor Jahrtausenden befanden sich die Menschen im Krieg mit den anderen Völkern. Dabei waren die Menschen so erfolgreich, dass der bedrängte Elfenkönig Bolar von den Goblins sich eine Armee mechanischer Krieger schmieden ließ (kontrolliert durch eine Krone), um die Menschen zu bekämpfen.

Diese Goldene Armee war dabei allerdings so effektiv, dass Balor erschüttert war, die Armee abschaltete und versteckte, mit den Menschen Frieden schließ und ihnen ein von drei Teilen der Krone gab. Sein Sohn Prinz Nuada war jedoch gegen den Frieden und ging ins Exil.

Nach Jahrtausenden taucht dieser Prinz nun in New York bei einer Auktion auf, wo eben das eine den Menschen gegebene Kronenstück zur Versteigerung steht. Er nimmt sich dieses und tötet die Anwesenden. Kurz danach trifft die Sondereinheit des FBI für Paranormales ein.

Die Gruppe besteht u.a. aus Liz (beherrscht das Feuer), Abe Sapien (eine Art Fischmensch mit telepathischen Fähigkeiten) und Hellboy (ein Dämon, der eigentlich den Weltuntergang einleiten sollte, aber von Menschen aufgezogen wurde). Im Folgenden geht es um den Kampf um die drei Teile der Krone, das Versteck der Goldenen Armee, das öffentliche Auftreten der Gruppe, dem Neuzugang Johann Krauss (ein Geist) und Beziehungsprobleme - zwischen Hellboy und Liz, während Abe Sapien sich in die Elfenprinzessin Nuala (die mit ihrem Bruder Nuada eng verbunden ist, aber gegen ihn arbeitet) verguckt hat.

Fazit:

Ein bunter Film mit vielen skurrilen Gestalten. Wie Teil 1 nicht absolut rund, aber unterhaltsam. (von Thorsten Schröder, Oktober 2008)